1. Die schönsten Sandstrände
Die Playa de Levante in Benidorm ist der bekannteste — eine weite goldene Sandsichel vor der Skyline des Ferienorts, mit jeder erdenklichen Einrichtung. Weiter südlich ist der Strand von La Mata bei Torrevieja ruhiger: über zwei Kilometer Sand, dahinter Dünen und ein Naturschutzgebiet.
Guardamar del Segura hat gleich mehrere Strände mit Blauer Flagge, gesäumt von Pinienwäldern, die an der Costa Blanca seltenen natürlichen Schatten spenden. Die Playa del Arenal in Jávea ist ein weiterer Favorit — eine familienfreundliche Sandbucht mit ruhigem, flachem Wasser und einer Promenade voller Restaurants.
Die Playa de San Juan bei Alicante ist ein 7 km langer Feinsandstrand mit lebhafter Strandbar-Szene und guter Anbindung per Straßenbahn — beliebt bei Einheimischen und Gästen gleichermaßen.
2. Die schönsten Buchten & Felsküsten
Der Abschnitt zwischen Moraira und Jávea ist übersät mit kleinen Calas — Felsbuchten mit kristallklarem Wasser, ideal zum Schnorcheln. Die Cala Granadella südlich von Jávea zählt trotz ihrer geringen Größe regelmäßig zu den schönsten Stränden Spaniens. Kommen Sie im Sommer vor 10:00 Uhr, sonst finden Sie keinen Platz.
Die Cala El Raco in Calpe liegt im Schatten des Peñón de Ifach, und der Barranco de la Barbiguera bei Villajoyosa ist ein echter Geheimtipp abseits der ausgetretenen Pfade. Zum Schnorcheln bieten die Cala Ambolo und die Felsküste am Cabo de la Nao zwischen Jávea und Moraira das klarste Wasser der Küste.
3. Familienfreundliche Strände
Die Playa de Poniente in Benidorm ist breit und gut ausgestattet, mit Spielplätzen, Rettungsschwimmern und barrierefreien Holzstegen. Die Playa de la Fossa in Calpe ist ähnlich auf Familien ausgerichtet, mit sanftem Wellengang und Chiringuitos, die kalte Getränke servieren.
An der Südküste haben die Playa de la Zenia und Punta Prima an der Orihuela Costa ruhiges, flaches Wasser und liegen in Gehweite der Geschäfte. La Mata ist ideal für Familien, die mehr Platz möchten — der Strand wirkt selbst im August nie überfüllt.
4. Geheimtipps
Die Cala Capitán bei Orihuela Costa ist eine kleine Felsbucht mit türkisfarbenem Wasser, selten voll, weil der Zugang etwas mühsam ist. Les Rotes in Dénia ist eine Abfolge von Felsplattformen und kleinen Buchten, bei Einheimischen zum Schwimmen und Schnorcheln beliebt, bei Touristen aber kaum bekannt.
Ein besonderes Erlebnis ist ein Ausflug zur Insel Tabarca (Fähre ab Santa Pola) — das Wasser rund um das winzige Eiland ist Meeresschutzgebiet, mit hervorragender Sicht und reichem Leben unter Wasser. Auf der Insel gibt es eine Handvoll Restaurants und einen kleinen Strand.
5. Praktische Strandtipps
Strandflaggen: Rot = Badeverbot. Gelb = Baden mit Vorsicht. Grün = sichere Bedingungen. Prüfen Sie die Flagge immer, bevor Sie ins Wasser gehen.
Liegen: An den meisten Hauptstränden für 5–8 € pro Tag zu mieten. Ein eigenes Handtuch und ein eigener Sonnenschirm sparen Geld.
Parken: Kommen Sie im Sommer vor 10:00 Uhr an beliebte Strände. Die Strandparkplätze füllen sich schnell; zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Bus ist es oft einfacher.
Quallen: In den warmen Monaten gelegentlich anzutreffen. Die Rettungsschwimmer haben Essig gegen Verbrennungen dabei. Das Flaggensystem warnt Sie, wenn Quallen im Wasser sind.
Badeschuhe: An Felsbuchten und Calas unverzichtbar. Auf felsigem Grund sind Seeigel häufig.
Tipps
- •Die Südküste hat lange Sandstrände, der Norden spektakuläre Felsbuchten.
- •Die Cala Granadella bei Jávea zählt regelmäßig zu den 10 schönsten Stränden Spaniens.
- •An den meisten Hauptstränden gibt es von Juni bis September Rettungsschwimmer.
- •In mehreren Orten gibt es Hundestrände und FKK-Strände.
- •Kommen Sie im Sommer vor 10:00 Uhr, um an beliebten Stränden einen guten Platz zu bekommen.